Vortrag

05.06.2009 Lerbacher Kreis:

"Familiengeschichte interessant gestalten mit dem Programm PAF"

© Copyright by Karlo Vegelahn, Stand 08.06.2010
E-Mail: Karlo@Archiv-Vegelahn.de

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Einladung/Programm:

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Medienberichte:

ein Blick, Regionales Mitteilungsblatt - Juni 2010 - Nr.6, Seite 4

siehe auch unter my Heimat

Kippenberg-Verein nimmt am Treffen des Lerbacher Kreise teil

Bad Grund (kip) Am Wochenende 4.- 6. Juni 2010 treffen sich die Mitglieder des Lerbacher Kreises im Hotel Sauerbrey in Lerbach. Hans-Joachim Kratsch, Lerbach, hat zu dieser Zusammenkunft eingeladen. An diesem Treffen nehmen Mitglieder des Vereins zur Erforschung der Geschichte der Familie Kippenberg teil.
Der Lerbacher Kreis, der sich mit Harzer Familienforschung befasst, lädt alljährlich zu diesem Treffen ein. Auch in diesem Jahr sollen wieder der Austausch von Wissen und Daten sowie das gemütliche Beisammensein gepflegt werden. Das Programm wird durch eine Exkursion zum Niedersächsischen Bergarchiv des Landesbergamtes und mit dem Besuch der Marktkirche in Clausthal-Zellerfeld sowie mit Vorträgen aufgelockert werden.
Mit Spannung werden die Vorträge von Karlo Vegelahn, Freiheit, zum Thema Genealogieprogramm „PAF“, von Rainer Kutscher, Lerbach, über „Die Vogelstellerei in Lerbach und im Oberharz“ sowie von Peter Fiedler, Achim, „Der Förster auf dem Torfhaus Johann Christoph Dege und seine Familie“.
In Gesprächsgruppen und im Plenum wird das Wissen der einzelnen Teilnehmer vertieft. Gleichzeitig dient die Zusammenkunft dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

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Harz Kurier 02.06.2010, Osterode, Seite 4

Zeitreise in das Leben der Harzer Bergleute

Familienforschervereinigung „Lerbacher Kreis“ lädt vom 4. bis 6. Juni zum 34. Treffen ein 
 

LERBACH. Vom 4. bis 6. Juni findet im Hotel Sauerbrey das 34. Treffen des „Lerbacher Kreises“ statt. Die Familienforschervereinigung, die 1977 gegründet wurde, hat sich hier seitdem fest etabliert. Durch die aus vielen Gegenden Deutschlands anreisenden Teilnehmer und durch die Fülle der gesammelten Informationen hat sich die Forschung inzwischen über Lerbachs Grenzen hinaus über den gesamten Harz ausgeweitet.

Das diesjährige Treffen dient dem Austausch von Wissen und gesammelten Daten, soll durch Vorträge aufgelockert und eine Exkursion ins Niedersächsische Bergarchiv in Clausthal-Zellerfeld gestaltet werden. Hier wird das vom ehemaligen Oberbergamt Clausthal gesammelte Schriftgut aufbewahrt. Unter Führung des Archivleiters, Wolfgang Lampe, kann ein Einblick sowohl in das Leben als auch in die Wirkungsstätten der Harzer Vorfahren genommen werden. Hier befinden sich auch Akten von den Eisenhütten und der Waldwirtschaft. Für Genealogen sind die Personalakten und die Unterlagen, die die allgemeine Verwaltung betreffen, von besonderer Bedeutung.

Anschließend treffen sich die Teilnehmer in der Clausthaler Marktkirche. Die größte Holzkirche Deutschlands kann dann auch von innen besichtigt werden. Die Kirche wurde nach einem Brand im Jahre 1634 im 30-jährigen Krieg wieder aufgebaut. Vor kurzem wurde einer ihrer beiden baufälligen Türme erneuert.

Am Samstagnachmittag stehen im Tagungshotel Vorträge auf dem Programm. Dabei nehmen sich die Referenten unterschiedlicher Schwerpunkte an. Karlo Vegelahn aus Freiheit zeigt anhand des von ihm verwendeten Genealogieprogamms wie lebendig man die eigene Familiengeschichte gestalten kann. Durch die Einbindung von Bilddokumenten, Schriften und sonstigen Vorlagen in die eigene Genealogie kann man ein illustriertes Werk erstellen. 

Unter dem Titel „Die Vogelstellerei in Lerbach und im Oberharz“ referiert der Vorsitzende der Heimatstube Lerbach, Rainer Kutscher, über einen einträglichen Nebenerwerbszweig der Harzer Bergleute. Die Vogelstellerei war in früheren Zeiten ein Gewohnheitsrecht. Hier wurden die Singvögel unter anderem mit Leimruten gefangen. In kleinen Holzkäfigen, sogenannten Vogelbauern, wurden sie zum Teil in die ganze Welt verschickt. Peter Fiedler aus Achim bei Bremen referiert über den ehemaligen Förster auf dem Torfhaus, Johann Christoph Dege und dessen Familie. In jahrelanger Kleinarbeit hat er die Details zu diesem Thema zusammengetragen. Gäste sind zu den Veranstaltungen des „Lerbacher Kreises“ eingeladen. Interessierte können sich an Hans-J. Kratsch, Tel. 05522/71902, wenden. er

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Vortrag:

 

Folien zum Vortrag

 


 


 

 

 

Folie

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Anmerkungen und weiterführende Links

Vortrag 05.06.2010 - 15.30-16:15

 

Lerbacher Kreis

 

"Familiengeschichte interessant gestalten mit dem Programm PAF"

 

Redner: Karlo Vegelahn - Osterode OT: Freiheit

Die klassische Genealogische Darstellung

 

1= ich

 

2= Vater

3= Mutter

 

4= Vater - väterlicher Seite

5= Mutter - väterlicher Seite

 

6= Vater - mütterlicher Seite

7= Mutter - mütterlicher Seite

 

usw. ...

Ein Computerprogramm ersetzt nicht die Ahnenforschung.

 

Es hilft die Daten zu ordnen.

 

Bei diesem Vortrag wurde das Programm PAF (Personal Ancestral File) vorgestellt, das seit

 

 

 

Die Eingabefelder decken alle wichtigen Personendaten ab; in der Stammbaumansicht lassen sich auch große Familien schnell und unkompliziert verwalten.

 

Kostenloser Download:  PAF (Personal Ancestral File)

 

Mit kompatiblen Schnittstelle (GED-COM) zu anderen Programmen

 

Hinweis:

wie wir auf dem Treffen feststellen mussten gibt es wohl doch noch einige Schwierigkeiten bei der Übernahme von Daten.

Um so tiefer ein Genealogie in der Zeitrechnung runter geht, müssen folgende Bereiche in betracht gezogen werden

 

Urkundenlehre (Diplomatik)

 

Schriftkunde (Paläographie)

 

Zeitrechnung (Chronologie)

 

Wappenkunde (Heraldik)

 

Siegelkunde (Sphragistik)

 

Namenkunde (Onomastik)

 

Urkundenlehre (Diplomatik)


Rechtsverleihungen, Schenkungen, Besitzbestätigungen, Verträge, Gerichtsentscheidungen usw.
 

Königs- und Kaiserurkunden,
 

Papsturkunden
 

Privaturkunden (von weltlichen und geistlichen Fürsten, Klöster, Städte und Bürger)

Schriftkunde (Paläographie)

 

Monumentalschrift


Buchschrift
 

Geschäftsschrift

Hier zum Beispiel die Schrift des 18. Jahrhundert

 

a-z in kleinen Buchstaben

 

Bevor man sich mit noch älteren Schriften beschäftigt sollte man sich in  der Fachliteratur über einige Kniffe und Fallen schlau machen, damit man zu vernünftigen Übersetzungen kommt.

Bücher vor den 1940er Jahren sind in Gotische Schriftzeichen gesetzt wurden.

 

Viele junge Menschen tun sich sehr schwer damit.

Zeitrechnung (Chronologie)


Julianischer Kalender
 

Gregorianischer Kalender

(Die Umstellung begann am 04.10.1582, einige Länder stellten erst später um. Griechenland z.b. im Jahre 1923 )
 

Französischer Revolutionskalender (05.10.1793)
 

Jüdische Zeitrechnung
(2009/10 = 5770 im jüdischen Kalender)

Wappenkunde (Heraldik)


Bestandteile des Wappen
 

Schildformen
 

Farben

Siegelkunde (Sphragistik)


Siegelstoffe
 

Siegelformen
 

Siegelstempel

Namenkunde (Onomastik)

 

Herkunft

Der Name Vegelahn taucht z.B. im 16. Jahrhundert das erste mal in Pommern auf und zwar in der Gegen Schlawe, Stolp.
 

Bedeutung
 

Verbreitung

Eine ungefähr Verbreitung in Deutschland und einigen anderen Ländern kann man unter: http://www.verwandt.de/karten/absolut/vegelahn.html

 

 

Der Name Vegelahn in verschieden Ausführungen

 

Taufschein: Vegelahn

 

Legitymacja (Impfausweis) Vegelohn

 

Geburtsurkunde: Vegelahn

 

Ummeldung (Karta Meldunkowa: Fiegielan

 

Telegramm: Wegelahn

 

 

Gesetze und Verordnungen beeinflussten das Leben der Menschen.

 

Quellen

 

Um die Geschichte seiner Vorfahren interessant zu gestalten muss man sich mit verschieden Quellen beschäftigen.

 

Dies sind "alle Texte, Gegenstände und Tatsachen, aus denen Kenntnis über die Vergangenheit gewonnen werden kann"

Zum Beispiel:

 

Kirchenbücher
Leichenpredigten / Totenzettel

Bürgerbücher
Universitäts- und Hochschulmatrikel
Dienerbücher
Ortsfamilienbücher
Adreßbücher
Selbstzeugnisse
Nachlässe und Familienarchive

Hier einige Hilfen zur Ahnenforschung:

 

- Ribbe, Wolfgang, Henning, Eckart: Taschenbuch für Familienkunde; Insingen: Degner & Co.; 349 S. + 1 CD; 13. überarb. Aufl. 2006

weitere Hilfsmittel - aus meiner privat Bibliothek

 

 

Fachzeitschriften

 

behandeln meistens nur "berühmte Persönlichkeiten", oder sind nur für bestimmte Regionen geschrieben.

 

Vor einem Abonnement sollte man sich überzeugen welche Bereiche abgedeckt werden.

Kirchenbücher

 

Sie sind in unserer Gegend die wichtigste Grundlage der für Genealogen

 

Erkunden Sie sich bevor Sie einen Ort anreisen, genau wo die Bücher liegen.

Bürgerbucher, Schulverzeichnisse, Kopfsteuerregister, gedruckte Trauregister

sind eine weiter Hilfe.

 

Aber manchmal sollte man auch noch mal die Originale zu rate ziehen. Da es auch hier zu Lesefehlern kommen kann.

Adressbücher

 

gibt es seit dem 18.Jahrundert. Sie wurden in unregelmäßigen Abständen herausgegeben.

 

In Osterode am Harz z.B.: 1900, 1927, 1935, 1939, 1949, 1957, 1991/92 und 2007.

 

Diese Bücher sind nach Namen und nach Strassen sortiert.

 

Zu den Adressbüchern zählen auch die Telefonbücher.

 

Hier das Telefonbuch für Osterode von 1937

Zu den Selbstzeugnissen gehören Tagebücher und persönliche Briefe (Liebesbriefe).

Die Hinweise mögen manchmal nicht überwältigen sein, aber wenn man sich in die Personen vorurteilslos hereinversetzt wird man noch diesen oder jenen Hinweis erhalten.

 

 

 

Rat:

Schmeißen Sie ihre Liebesbriefe nicht weg.

Aber gibt es heute noch Liebesbriefe?

Wenn nicht, speichern Sie Ihre "Liebes-Email" ungesichert ab.

Die Nachwelt wird es ihnen danken.

Dingliche Quellen

 

Persönliche Gegenstände,

 

Poesiealbum, (Hinweise zu Freunden Lehrern und Schulkollegen)

 

Rosenbaumschere (in diesen Fall die persönliche Schere meines Großvaters Paul Vegelahn, aus den 1920er Jahren)

 

Orden

 

Damenuhr mit der Beschriftung: Vegelahn, München

 

Mini-Kalender

 

einzelne Bilder oder auch ganze Alben.

(wenn sie beschriftet sind habe sie eine Besondere Bedeutung um die Familiengeschichte lebendig zu gestalten

Einträge in alten Familienbibeln

 

Durch Schreib- oder Überlieferungsfehler (oft wurden die Daten erst später eingetragen) sollte man alles noch mal mit den Kirchenbüchern, sofern vorhanden, prüfen.

Alte Grabsteine können Hinweise auf den fehlenden Geburtsort geben.

Heimathefte

 

Lerbacher Heimatblätter

Autorenverzeichnis

 

Heimatblätter für den Süd-westl. Harzrand

Autorenverzeichnis

 

Freiheiter Heimatblätter
Verzeichnis

 

Bad Harzburger: Uhlenklippen Spiegel

Autorenverzeichnis

 

Northeimer Jahrbücher

Verzeichnis

 

Göttinger Jahrbuch

Verzeichnis

In einigen Orten haben Ortchronisten die Geschichte einer Gegend gründlich zu untersuchen. In Lerbach ist es einmal der Pastor Voigt und seit vielen Jahren Rainer Kutscher.

 

Der neuste Band (2010) von Rainer Kutscher lautet: Zeitreise in die Vergangenheit, Heimatgeschichte aus Lerbach und Umgebung - Für Gegenwart und Zukunft, Band III, erschienen in der Oberharzer Druckerei - Fischer & Thielbar GmbH, 38678 Clausthal-Zellerfeld OT Buntenbock

"Der Bericht in der der Zeitung von heute -

ist Geschichte von Gestern."

 

Das Sammeln solcher Bericht macht die Geschichte lebendig.

 

Hat man viel Platz sammelt man ganze Jahrgänge.

 

Hat man viel Zeit, dann schneide ich die Bericht aus, klebt sie auf Papier und hefte sie chronologisch oder nach Themen weg.

 

Hat man wenig Zeit und Platz, nimmt man sich einen Kanton und legt die ausgeschnitten Berichte unsortiert in den Karton.

Dann muss man aber zum suchen viel Zeit haben.

 

Wichtig:

Ganz gleich für welche Methode ich mich entschließe:

 

Hier eine kleine Sammlung der Serie Harzer Gesichter aus der Zeitung Osteroder Kreisanzeiger. Link

Seit 1953 gibt es die Zeitung "Unser Harz". Durch Auswertung dieser Berichte kann man sich über alle Lebenslagen ein Bild machen.

Ein zwar, noch unvollständiges Inhaltsverzeichnis ist hierbei aber schon heute eine große Hilfe

Kalender und Periodika:

 

Niedersachsen

 

Allgemeiner Harz-Berg-Kalender

 

Goslarer Bergkalender

 

Kalender des Kreises Osterode a.H.

 

Unter dem Harz -
Serie in der Tageszeitung Osteroder - Kreisanzeiger

 

 

Durch Festschriften erhält man ein sehr gutes Hintergrundwissen über Geflogenheiten der verschiedenen Anstalten.

Ob sind hier Bilder alles Schüler abgebildet.

 

Auf der Abbildung sieht man die Festschriften der Osteroder Oberschule aus den Jahren 1914, 1929, 1934, 1948 und 1954

 

 

Firmenschriften enthalten nicht selten Namen langjähriger Mitarbeiter.

Hier eine Gesamtübersicht aus meinem Archiv

Osterode und Südniedersachsen

Alt Karten enthalten oft angaben über Flurnamen und einsame Häuser. Auf diese Karten werden auch Fabriken genant, wie Seerenberg Bleiweissfabr., Ziegelhütte und andere Örtlichkeiten.

Durch Google-Maps hat man schnell einen Überblick einzelner Orte.

 

man kann sehr schnell sehen wo haben meine Verwandte sich früher aufgehalten, wo haben sie gelernt, wo haben sie gearbeitet ...

Auf den deutschen Karten bei Google-Maps kann man sehr gut, jedes Haus erkenne.

Häuserlisten, wie die Kopfsteuerbeschreibung von 1689 in Verbindung mit Trauregistern  - für Südniedersachsen das Werk von Franz Schubert - und anderen Unterlagen kann man selbst nach heute zum teil ausfindig machen wer wo gelebt hat.

 

Nachschlagwerke, wie der Brockhaus, Pierers, Meyers-Lexikon,  oder Zedlers-Universallexicon helfen uns heute sich in die Zeit von damals zu versetzten. Moderne Lexika aus Kaufhäusern bringen aus der damaligen Zeit meistens nicht das was man sucht. Sie sind sehr allgemein gehalten. Der Fachmann sollte sich mit Fachliteratur beschäftigen. Oft etwas teuerer aber, warum soll man zweimal bezahlen.

 

Kommen Sie selber nicht mehr weiter?

Laden Sie doch Ihre Verwandten ein mit zu forschen.

 

Eine gute Möglichkeit ist die Internetseite:

 

www.myheritage.com

 

 

Internetrecherche

 

z.B. GenWiki

Nutzen Sie für ihre Recherche das Archiv-Vegelahn.de

 

Haben Sie Fragen.

 

Sehen Sie Fehler.

 

 

 

Melden Sie sich bitte formlos, in Stichworten.

 

 

 

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